Hochverfügbarkeit für Virtualisierung mit dem SAS Mini Cluster

 

Grundlagen

Aktuelle Entwicklungen im Hardwarebereich ermöglichen den Bau sehr kostengünstiger, hoch solider Clustersysteme, in denen praktisch jede Komponenteneinheit einzeln oder im Verbund ausfallen kann,

ohne den Betrieb zu unterbrechen. Hierzu werden zwei ähnliche Server mit einem externen Speichersystem mehrfach direkt verbunden. Technisch solide SCSI Nachfolge Technologie verwendet und auf kostspielige

Lichtleiter-Verbindungen und zusätzlichen Komponenten wie Storage Switches verzichtet.

 
 

Ausfallsicherheit

Jede Komponente ist doppelt vorhanden oder innerhalb der Komponenten als doppeltes Element ausgelegt.

Jeder Server (Cluster Node) kann die Aufgaben des anderen übernehmen. Alle Daten werden auf das doppelt

abgesicherte Speicher-System abgelegt.

Die Server sind mit zwei unabhängigen SAN Controllern verbunden, die einzeln ausfallen können. Jeder dieser

Controller ist wiederum mit zwei Backplanes verbunden, wobei alle Festplatten mit diesen verbunden sind.

Jeder dieser Festplatten ist dementgegen durch die Spiegelung einer weiteren Festplatte abgesichert.

Ohne den Betrieb zu unterbrechen, können daher mehrere Festplatten, eine Bachplanem, ein SAN Controller,

mehrere SAS Controller und ein ganzer Server ausfallen.

Quelle: Emmanuel Zaspel

Virtualisierung mit Hyper-V v2

Auf den Cluster Nodes wird mittels Windows 2008 R2 ein Failover Cluster installiert. Dieser und die darunter liegende Hardware-Architektur ermöglichen den Betrieb von virtuellen Computern auf dem Cluster in Form,

diese erlaubt einen in Betrieb befindlichen virtuellen Computer, im Fall des vollständigen Ausfalls eines Cluster Node, die Installationsplanung sowie die schlüsselfertige Montage und ohne Unterbrechung,

auf einem beliebigen verbleibenden weiter laufen zu lassen.